Carnet ATA: Unverzichtbar bei Messe Transporten nach Russland

14.10.2014 Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sind auf das Carnet ATA angewiesen wie nur wenige andere Firmen: Als Admission Temporaire dient es im internationalen Handel vorrangig der zeitlich befristeten abgabenfreien Einfuhr von Gebrauchsgütern. Vor allem bei Messen und Ausstellungen im internationalen Kontext wird das Carnet ATA häufig angewandt. Bei einer Abfertigung zur befristeten abgabenbefreiten Einfuhr in das Messeland sind in der Regel hohe Einfuhrabgaben bar zu hinterlegen. Dazu ist ein aufwändiges formales Verfahren einzuhalten, das den Rechtsbestimmungen der einzelnen Staaten entspricht. Durch Carnet ATA wird dieses langwierige und komplexe Verfahren stark vereinfacht und abgekürzt.

Formal betrachtet entspricht das Carnet ATA einem Zollpassierschein, der für die befristete Verwendung von Waren verwendet wird. Es wird für die Ein- und Ausfuhr und für die Durchfuhr von Gütern verwendet. Bei den abgefertigten Waren handelt es sich im Wesentlichen um Messe- oder Ausstellungsgüter. Sie können zu Reparatur- und Produktionszwecken, aber auch zur wissenschaftlichen oder kulturellen Verwendung eingesetzt werden.

Firmen, die intensive Handelsbeziehungen mit Russland oder Kasachstan unterhalten, sind nicht nur auf eine sicher funktionierende Abwicklung des täglichen Warenverkehrs angewiesen. Die regelmäßig stattfindenden internationalen Fachmessen im Maschinen- und Anlagebau erfordern ebenfalls eine schnelle und vereinfachte Abfertigung der ein- und ausgeführten Güter. Transporte mit Carnet ATA nach Russland oder Transporte mit Carnet ATA nach Kasachstan funktionieren zuverlässig und kostengünstig und sind deshalb aus dem internationalen Güterverkehr mit diesen Staaten nicht mehr wegzudenken.

Doch auch bei Anwendung des vereinfachten Ein- und Ausfuhrverfahrens ist ein kompetenter Partner für die Abwicklung der Transporte auf dem Landweg wichtig. Nur ein erfahrener Transporteur ist mit den Finessen der Zollabwicklung und allen Formalitäten so vertraut, dass ein zuverlässiger und kostengünstiger Transport gewährleistet ist. Wer Güter aus dem Maschinen- oder Anlagebau zu vorübergehenden Ausstellungs- oder Produktionszwecken nach Russland zu befördern hat, setzt im Idealfall auf eine Spedition, die diese Aufgabe seit vielen Jahren zu ihren Kernkompetenzen zählt. Dann ist gewährleistet, dass teure Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge rechtzeitig ihren Weg zum Kunden oder zu einer Fachmesse finden. Deutsche Unternehmen dürften ihren guten Ruf im Ausland damit nachhaltig festigen und weiter ausbauen und dadurch auch den Export in Staaten wie Russland oder Kasachstan fördern.