Russland 2017: Transportbranche erwartet leichtes Wachstum

02.11.2016 Im Jahr 2016 noch durch eine Rezession gekennzeichnet, sollte sich das Blatt im Jahr 2017 wenden: Wirtschaftsexperten erwarten für das kommende Jahr eine positive Entwicklung der russischen Ökonomie. Davon betroffen ist auch die Transportbranche, denn sie ist für viele andere Wirtschaftszweige so etwas wie das stabilisierende Rückgrat. Derzeit sieht es danach aus, als könnte es in dem riesigen Reich bald wieder bergauf gehen.

Viele Trends zeigen nach oben

Die Vorhersagen sind insgesamt erfreulich. Unter anderem ist die Weltbank ebenso wie der Internationale Währungsfonds IWF der gleichen Ansicht wie die russische Zentralbank und die deutschen Wirtschaftsweisen: Die russische Konjunktur befindet sich vor einer sehr erfreulichen Entwicklung. Nach der Rezession des Jahres 2016 stehen alle Zeichen auf Wachstum. Über alle Branchen hinweg wird mit einem Wachstum von etwa zwei Prozent gerechnet. Zwar sind die meisten Prognosen im Augenblick noch recht vorsichtig ausgelegt, und ein Anstieg der Konjunktur würde auch kaum ausreichen, um die negative Entwicklung der letzten Jahre sofort auszugleichen. Trotzdem ist man insgesamt recht optimistisch, dass es bald wieder anders aussehen dürfte in dem Land mit den gigantischen geografischen Ausmaßen. Die russische Regierung ist insgesamt zuversichtlich, sie hält sich im Wettbewerb der Vorhersagen zwar zurück, zeigt sich aber durchaus überzeugt, dass es in Kürze wieder bergauf gehen könnte.

Einzelne Branchen beleben den Transportmarkt

Die Entwicklung der Märkte dürfte durchaus Auswirkungen für die Transportbranche haben. Wenn riesige Anlagen nach Russland transportiert werden sollen, weil diese vor Ort entweder als Neuanschaffung oder als Gebrauchtware installiert werden sollen, sind einerseits die behördlichen Auflagen einzuhalten und andererseits die logistischen Herausforderungen zu meistern. Experten weisen darauf hin, dass der Transport von Großanlagen über weite Strecken nach Russland auf dem Landweg erfolgen kann, dass aber die ausführende Spedition unbedingt über die nötige Erfahrung in der Russlandlogistik verfügen sollte. Nur dann ist es möglich, Großanlagen unbeschadet, pünktlich und kostengünstig auf weiten Strecken zu transportieren und sicher an ihr russisches Ziel zu bringen. Experten rechnen damit, dass Russlandexperten im kommenden Jahr aufgrund der leichten Belebung der Konjunktur weiter stark gefragt sind. Es kann sogar sein, dass die Nachfrage wieder leicht steigt, so dass Speditionen mit Russlanderfahrung im kommenden Jahr an die Grenzen ihrer Kapazität geraten. Zwar sind es nur einzelne Wirtschaftszweige, die die Logistik beleben werden, doch diese könnten ausreichen, um der Branche insgesamt positive Prognosen zu bescheren.

Ein Russlandtransport gehört in Profihände

Nicht zu unterschätzen ist auf jeden Fall die große Herausforderung, die der Transport auf dem Landweg für eine Spedition darstellt. Wenn große Anlagen über viele 1.000 Kilometer bewegt werden müssen, ist eine genaue Planung erforderlich. Oft ist der Transport über Autobahnen und Landstraßen nur möglich, wenn zuvor behördliche Genehmigungen eingeholt wurden. Eine Spedition muss auf diese Herausforderung eingerichtet sein und sollte unbedingt über die nötige Erfahrung verfügen. Auch die nötigen Behördenkontakte sowie die Sprachkenntnisse sollten vorhanden sein. Sofern das der Fall ist, können einzelne Transportunternehmen mit fundierter Russlanderfahrung auf jeden Fall an der positiven Konjunkturentwicklung teilnehmen und von dem erwarteten Wachstum profitieren, wenn bereits bestehende wirtschaftliche Beziehungen weiter gefestigt werden.

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Bildquelle: Operation World (Map) und EuroGUS e.K. Internationale Spedition / www.eurogus.de