Transporte von Müllverarbeitungsanlagen nach Russland

Russland hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem attraktiven Markt für die gesamte Müllentsorgung und das Recycling entwickelt. Für deutsche Firmen ergibt sich hier somit ein sehr attraktiver Markt. Betriebe, die sich auf die Herstellung und den Bau von Anlagen für die Müllverarbeitung spezialisiert haben, könnten in Russland hervorragende Absatzchancen vorfinden. Die Regierung Russlands ist vor allem daran interessiert, hochwertige Lösungen auf dem neuesten stand der ökologischen Technik ins Land zu bringen. Für die Transporte nach Russland sind erfahrene Spediteure erforderlich, die sich auf Großraumtransporte und Schwertransporte spezialisiert haben. Diese Transporte über weite Strecken durch zum Teil schwer zugängliches Gelände erfordern besondere Kenntnisse der Fahrer, aber auch eine besondere Ausstattung der Fahrzeuge. Darüber hinaus gilt es, die örtlichen Zollbestimmungen einzuhalten, die für internationale Transporte und insbesondere für Großraumtransporte und Schwertransporte erforderlich sind, zu beachten. Experten gehen davon aus, dass sich hier nicht nur ein attraktiver Markt für Anlagenbauer bietet, sondern auch für deutsche Spediteure, die in der Region bereits Fuß gefasst haben und die mit den lokalen Gegebenheiten bestens vertraut sind.

Verwertung und Wiederverarbeitung von Müll

Nach Angaben des russischen Ministeriums für Industrie beträgt der Bedarf an Investitionen derzeit im Jahr rund 20 Milliarden Euro. Der Druck auf die Branche ist enorm, Innovationen und Modernisierungen sind dringend gefordert. Im Fokus stehen die Müllsammlung und das Recycling. Dem Wunsch nach einer ökologisch sinnvollen Verwertung und Wiederverarbeitung von Müll steht allerdings die Realität gegenüber, denn im ganzen Land gibt es nur rund 60 Anlagen für die Müllsortierung. Rund 90 Prozent des Abfalls müssen auf anderen Wegen entsorgt werden. Dafür stehen rund 22.000 offizielle Mülldeponien zur Verfügung. Sie entsprechen kaum den neuesten ökologischen Standards, und auch ihre Kapazität ist nicht ausreichend. Häufig bleibt somit nur die Entsorgung in einer illegalen Mülldeponie, und davon gibt es in ganz Russland die stattliche Anzahl von rund 60.000.

Programm „Sauberes Land“

Das nationale Programm „Sauberes Land“ hat es sich vor diesem Hintergrund zur Aufgabe gemacht, Fördergelder an die Regionen des Landes zu vergeben, um ein geregeltes Abfallwirtschaftssystem aufzubauen. Im Vordergrund steht zum Beispiel der Bau von insgesamt fünf Müllverarbeitungssanlagen. Vier Anlagen sind für den Großraum Moskau geplant, das Investitionsvolumen liegt bei rund zwei Milliarden Euro. Zusätzlich sollen landesweit etwa 1.500 Müllanlagen gebaut werden, bei denen die Sortierung und die Müllverarbeitung im Vordergrund steht. In Moskau sollen die bereits bestehenden fünf Deponien ausgebaut werden, die Kosten belaufen sich nach Schätzungen auf 110 Millionen Euro. Illegale Deponien und Müllverbrennungen, die nicht dem neuesten Standard entsprechen, sollten geschlossen werden. Dafür hat die Regierung für zwölf Regionen ein Volumen von 35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Außerdem werden Müllverbrennungsanlagen in der Nähe von Sotschi und von Mineralnye Wody gebaut, im Großraum Nischni Nowgorod sollen illegale Deponien ebenfalls abgebaut werden.

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Bildquelle: EuroGUS e.K. Internationale Spedition, Transporte von Müllverarbeitungsanlagen nach Russland und Kasachstan / www.eurogus.de